Dienstag, 14. Juni 2011

Der Präsident kommt!

Die Stadt ist in voller Aufregung, da der Präsident von Mosambik, Armando Emilio Guebusa, Chimoio einen Besuch abstatten wird. Er ist schon vorgestern angekommen, war kurz in der Stadt und ist aber jetzt noch ein paar Tage in anderen Städten, bis er Ende der Woche nochmals in Chimoio sein wird.
Alle haben versucht, die Stadt so schön wie möglich herzurichten. Alle Bäume sind geschnitten. Die Bordsteinkante aller Hauptstraßen ist Schwarz-Weiß gestreift (Fragt mich nicht wieso). Es gibt keine Schlaglöcher mehr. Auf der Avenida Liberdade gibt es jetzt einen Mittelstreifen. Und eine der zwei Ampeln der Stadt funktioniert! (Jedenfalls tagsüber)

Meiner Meinung nach ist dieser Hype der Menschen nicht gut, da das so hergerichtete Chimoio Herrn Gebusa ein sehr verzerrtes Bild der Stadt gibt. Auf den ersten Blick wirkt alles schön und gut und wenn er wieder weg ist, kehren die Schlaglöcher wieder, die Bürgersteige gehen kaputt, die Ampel spart Strom und keinen störts. Es ist schon traurig zu sehen, dass der Besuch des Präsidenten nichts ändern wird am äußeren Stadtbild Chimoios, da es sicherlich nicht das Bedürfnis haben wird irgendetwas zu verändern. Warum auch? Alle sind ja zufrieden.

Sonntag, 15. Mai 2011

Mandarine, Orange, Avokado und co

Nachdem die Zeit der Litschies, Mangos und Ananas schon eine Weile vorbei ist, herrscht im Moment die „Orangen-, Mandarinen-, Gurken-, Avokadozeit“. Auf den Märkten und am Straßenrand gibt es hauptsächlich diese vier Dinge zu kaufen. Frauen haben in ihren Körben auf dem Kopf grüne Orangen und gelbe Gurken. Klingt falsch, ist aber wahr. Man kann Gurken kaufen, die aussehen wie Honigmelonen oder kleinere, die „Stachel“ haben.

Gelbe Mandarinen und Gurken mit Stacheln

Freitag, 13. Mai 2011

Besuch eines zimbabwianischen Gottestdienstes in Chimoio

Ich bin gut mit einem Zimbabwianer befreundet, der jeden Sonntag in die Kirche geht. Mit ihm war ich auch schon in der internationalen Kirche, von der ich berichtet habe.

Die "Kirche"

Montag, 9. Mai 2011

Spannende Situationen auf der Reise

Da mich nach meinem letzten Post einige Leute nach den kriseligen Situationen, die ich am Ende meines letzten Beitrages erwähnt hatte, fragten, überlegte ich mir doch noch ein wenig davon zu berichten. Hier ein paaar Beispiele:

Montag, 2. Mai 2011

Urlaub mit meinem Besuch


Im April hatte ich mir Urlaub genommen, da ich Besuch bekommen sollte. Milan kam mich für drei Wochen besuchen. Hier berichte ich von unserem Urlaub und es gibt viele Fotos zu sehen.

Montag, 4. April 2011

Chapa

Chapa fahre ich viel. Oft muss ich von der Arbeit allein nachhause, weil meine Gastmutter Achia länger bleibt oder weil ich noch etwas in der Stadt zu erledigen habe. Dann nehme ich ein Chapa.

Montag, 28. März 2011

Übersetzter Artikel über Staatsform

In der großen Zeitung "Savana" in Mosambik, wurde am 04.03.2011 ein Kommentar veröffentlicht, der von Judith Christner frei übersetzt wurde. Der Autor heißt Machado da Graca und ich hoffe sehr für ihn, dass ihm durch die Veröffentlichung dieses Artikels nichts zustößt, da man hier in Mosambik als Journalist sehr gefährlich lebt, vor allem wenn man so gesellschaftskritische Artikel verfasst.